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Hygienevorschriften der Familienbildungsstätte in Nordhorn

 

Hygienekonzept für die katholische Familienbildungsstätte Nordhorn

(Stand September 2021)

 

Um in einer Pandemie die Verbreitung von Krankheitserregern zu mindern und Infektionsrisiken zu minimieren, sind die Einhaltung elementarer Regeln für die Hygiene in der Einrichtung und am Arbeitsplatz seitens der katholischen Familienbildungsstätte Nordhorn kurz FABI sowie die persönliche Hygiene am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld seitens der Mitarbeitenden, der Kursleitenden sowie der Kursteilnehmenden zu befolgen.

 

Die Mitarbeitenden der FABI, alle Kursleitende und Kursteilnehmende sind darüber hinaus angehalten sorgfältig die Hygiene- und Testhinweise der Gesundheitsbehörden zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Kursleitenden sowie die Kursteilnehmenden in geeigneter Weise durch die hauptamtlichen Mitarbeitenden der FABI zu informieren.

 

Um physische Kontakte am Arbeitsplatz zu vermeiden bzw. zu minimieren, hat die FABI organisatorische Arbeitsabläufe im erforderlichen Umfang angepasst oder geändert. Die FABI hat nachfolgende Maßnahmen getroffen, um die Personendichte in den Dienstgebäuden während einer Pandemie zu minimieren und den Mitarbeitenden in den Dienstgebäuden insbesondere unter hygienischen Gesichtspunkten ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.

 

Die wichtigsten und effektivsten Schutzmaßnahmen für den Schutz vor Vireninfektionen sind:

  • Impfung – bzw. die 3G - Regelung
  • Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 m
  • Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife und Wasser (20 – 30 Sekunden lang)
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, keinesfalls in die Hand
  • Striktes Vermeiden von direkten Berührungen

 

Die Regelungen im Einzelnen:

 

Teil 1

FABI-Kurse, FABI-Veranstaltungen

 

Schulungsräume jeder Art

Im Eingangsbereich der FABI hängt ein Plakat, welches die folgenden Positionen deutlich sichtbar darstellt, aus. Beim Ankommen und Verlassen der FABI haben die Mitarbeitenden und die Kursleitung Sorge zu tragen, dass es keinen „Gegenverkehr“ von anderen Personen gibt.

 

Beim Eintreten der Kursteilnehmenden werden diese von den Kursleitenden angewiesen, sich gemäß den Grundregeln für Händehygiene sofort die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

(siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen oder www.aktion-sauberehaende.de)

 

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Kursbetrieb ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Matten, Stühle oder Tische in den Kursräumen entsprechend weit auseinandergelegt oder -gestellt wurden. Damit sind deutlich weniger Kursteilnehmende pro Raum zugelassen als im Normalbetrieb.

Die Teilnehmerlisten muss dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Die Kursleitenden stellen sicher, dass die Teilnehmerliste gemeinsam mit den Kursunterlagen bei der Geschäftsstelle eingereicht wird.

Besonders wichtig: Mehrmals täglich ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.

Die Küche im Erdgeschoß ist nicht nutzbar. Es ist nicht möglich, Kaffee, Tee oder Kaltgetränke für den Kursbetrieb zuzubereiten. Getränke des persönlichen Bedarfs sind selbst mitzubringen.

 

Persönliche Hygiene

Die Kursleitenden und Kursteilnehmenden sind angehalten, folgende Hygieneregeln zu beachten:

  • Berühren von Augen, Mund oder Nase mit den eigenen Händen vermeiden
  • Abstand halten zu anderen Personen - mindestens 1,5 Meter
  • Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen
  • Kursräume mehrmals täglich für 5-10 Minuten lüften (Stoßlüften)
  • Keine Arbeitsmaterialien, wie z.B. Stifte, Scheren u.a. mit anderen Personen teilen;

dasselbe gilt für andere Gegenstände, wie Tassen oder weiteres Geschirr

  • In Kurspausen und für die Einnahme von Mahlzeiten/Pausensnacks/Getränken gelten die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, kaltes Wasser ist ausreichend; entscheidend ist der Einsatz von Seife

    (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/)

  • Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz muss, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, in der Einrichtung getragen werden. Dieser ist von den Kursleitenden und Kursteilnehmenden selbst mitzubringen und wird nicht von der Einrichtung gestellt.

 

 

Teil 2

 

Hygiene in der Einrichtung

 

Umgebungs- und Raumhygiene

Oberflächen, die von vielen Personen berührt werden können, wie z.B. Türklinken, Treppengeländer, Lichtschalter etc. werden regelmäßig desinfiziert. Bereiche mit Fenstern werden regelmäßig gelüftet. Vor dem endgültigen Verlassen der genutzten Räume ist zum Feierabend bzw. vor dem Verlassen des Raumes durch die Mitarbeitenden sicherzustellen, dass der Raum noch einmal gut durchlüftet wird. Telefone, Computermäuse und Tastatur sind von den Mitarbeitenden vor und/oder nach der Benutzung mit geeignetem Desinfektionsmittel zu reinigen. Zusätzlich soll ein geeignetes Flächendesinfektionsmittel angewendet werden.

 

Betreten von Räumen und Treppen

Insbesondere kleinere Räume, die von mehreren Personen benutzt werden dürfen grundsätzlich immer nur einzeln betreten werden. Das Warten vor dem Betreten der Räume erfolgt unter Beachtung der Abstandsregel. Gleiches gilt für die Benutzung von Treppen. Auch Treppen sollen möglichst nur einzeln betreten werden, damit der Mindestabstand gewahrt bleibt.

 

Persönliche Kontakte in der FABI

Verzicht auf Händeschütteln und weitere Berührungen

 

Besucher und Teilnehmende

Während der Pandemie werden die zugelassenen Teilnehmenden aufgefordert, sich beim Betreten des Hauses die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Zur Nachverfolgung müssen die Besucher*innen Name, Vorname, Adresse, Mailadresse und Telefonnummer hinterlegen. Diese Daten und/oder die Teilnehmerlisten müssen dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung sorgt für die digitale Dokumentation. Diese Dokumentation dient allein dem Auffinden und der Information von Kontaktpersonen im Falle einer möglichen festgestellten COVID-19-Erkrankung. Die Dokumentation ist drei Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten. Daten der Teilnehmenden sind in den Kurslisten erfasst. Personen, die Symptome einer COVID-19 Erkrankung aufweisen oder bei denen der Verdacht einer COVID-19 Erkrankung besteht, dürfen das Haus nicht betreten. Kursteilnehmende, bei denen eine COVID-19-Infektion bestätigt worden ist, melden sich umgehend telefonisch in der Geschäftsstelle, damit entsprechende Kontaktpersonen ermittelt und informiert werden können.

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen dem Gesundheitsamt zu melden.

 

Teil 3

 

Veröffentlichung des Hygienekonzeptes

Das Hygienekonzept wird auf der Webseite der FABI sowie im Haus veröffentlicht. Darüber hinaus wird es an alle Mitarbeitenden in digitaler Form, bzw. per Post zugeschickt. Die Verwaltung informiert im Auftrag der Fachbereichsleitenden die Kursleitenden und -teilnehmenden über das Hygienekonzept.

 

Teil 4

 

Verhalten im Fall einer (möglichen) Infektion

Der folgende Handlungsablauf soll dazu dienen, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen:

Ein/e Teilnehmer*in meldet bei der Kursleitung, dass er bzw. sie positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Das positive Testergebnis wird von der Teststelle automatisch an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Die oder der Kursleitende informiert umgehend die Verwaltung der FABI. Von dort aus wird das Gesundheitsamt ebenfalls informiert. Die FABI setzt die Veranstaltung umgehend aus und informiert alle Teilnehmenden der betroffenen Präsenzveranstaltung, dass ein positiver Covid-19-Fall in der Veranstaltung aufgetreten ist. Das Gesundheitsamt übernimmt die Federführung beim weiteren Ablauf, insbesondere in der Kontaktpersonennachverfolgung und Risikobewertung inkl. konkreter Anweisungen zur weiteren Vorgehens- bzw. Verhaltensweise. Zur Unterstützung des Gesundheitsamts bei der Einschätzung des Infektionsrisikos für die Kontaktpersonen ist von der FABI das Hygienekonzept vorzuhalten und ggf. vorzulegen. Die Fortführung der Präsenzveranstaltung ist dann erst nach Freigabe durch das Gesundheitsamt möglich.

 

Teil 5

 

Hygienekonzept für die Angebote im Koch-, Gesundheits- und Sportbereich richten sich nach den Regelungen für den Sport nach der Niedersächsische Corona-Verordnung vom 25.08.2021.

Bei Warnstufe 1, 2 und 3 ODER Inzidenz >50 gilt die 3G-Regel. Ein Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) muss vorgelegt werden.

 

(Siehe Anlage )

 

 

 

Nordhorn, 08.09.2021

 

    Sabine Ruelmann                                                                          Petra Brinkers

_______________________                                                       ______________________

    Geschäftsführerin                                                                             Sicherheitsbeauftragte