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Hygienevorschriften der Familienbildungsstätte in Nordhorn

Hygienekonzept für die katholische Familienbildungsstätte Nordhorn

Stufe 2 (Stufenplan Niedersachsen) (Stand Mai 2021) 

Um in einer Pandemie die Verbreitung von Krankheitserregern zu mindern und Infektionsrisiken zu minimieren, sind die Einhaltung elementarer Regeln für die Hygiene in der Einrichtung und am Arbeitsplatz seitens der katholischen Familienbildungsstätte Nordhorn kurz FABI sowie die persönliche Hygiene am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld seitens der Mitarbeitenden, der Kursleitenden sowie der Kursteilnehmenden zu befolgen. 

Die Mitarbeitenden der FABI, alle Kursleitende und Kursteilnehmende sind darüber hinaus angehalten sorgfältig die Hygiene- und Testhinweise der Gesundheitsbehörden zu beachten. Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Kursleitenden sowie die Kursteilnehmenden in geeigneter Weise durch die hauptamtlichen Mitarbeitenden der FABI zu informieren. 

Um physische Kontakte am Arbeitsplatz zu vermeiden bzw. zu minimieren, hat die FABI organisatorische Arbeitsabläufe im erforderlichen Umfang angepasst oder geändert. Die FABI hat nachfolgende Maßnahmen getroffen, um die Personendichte in den Dienstgebäuden während einer Pandemie zu minimieren und den Mitarbeitenden in den Dienstgebäuden insbesondere unter hygienischen Gesichtspunkten ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. 

Die wichtigsten und effektivsten Schutzmaßnahmen für den Schutz vor Vireninfektionen sind:

  • Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 m
  • Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife und Wasser (20 – 30 Sekunden lang)
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, keinesfalls in die Hand
  • Striktes Vermeiden von direkten Berührungen
  • Impfung und Testung (siehe Testkonzept) 

Die Regelungen im Einzelnen:

Teil 1

FABI-Kurse, FABI-Veranstaltungen 

Schulungsräume jeder Art

Im Eingangsbereich der FABI hängt ein Plakat, welches die folgenden Positionen deutlich sichtbar darstellt, aus. Beim Ankommen und Verlassen der FABI haben die Mitarbeitenden und die Kursleitung Sorge zu tragen, dass es keinen „Gegenverkehr“ von anderen Personen gibt. 

Beim Eintreten der Kursteilnehmenden werden diese von den Kursleitenden angewiesen, sich gemäß den Grundregeln für Händehygiene sofort die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

(siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen oder www.aktion-sauberehaende.de)

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Kursbetrieb ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Matten, Stühle oder Tische in den Kursräumen entsprechend weit auseinandergelegt oder -gestellt wurden. Damit sind deutlich weniger Kursteilnehmende pro Raum zugelassen als im Normalbetrieb.

Die Teilnehmerlisten muss dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Die Kursleitenden stellen sicher, dass die Teilnehmerliste gemeinsam mit den Kursunterlagen bei der Geschäftsstelle eingereicht wird.

Besonders wichtig: Mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.

Die Küche im Erdgeschoß ist nicht nutzbar. Es ist nicht möglich, Kaffee, Tee oder Kaltgetränke für den Kursbetrieb zuzubereiten. Getränke des persönlichen Bedarfs sind selbst mitzubringen.

Persönliche Hygiene

Die Kursleitenden und Kursteilnehmenden sind angehalten, folgende Hygieneregeln zu beachten:

  • Berühren von Augen, Mund oder Nase mit den eigenen Händen vermeiden
  • Abstand halten zu anderen Personen - mindestens 1,5 Meter
  • Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen
  • Kursräume mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten für 5-10 Minuten lüften (Stoßlüften)
  • Keine Arbeitsmaterialien, wie z.B. Stifte, Scheren u.a. mit anderen Personen teilen;

dasselbe gilt für andere Gegenstände, wie Tassen oder weiteres Geschirr

  • In Kurspausen und für die Einnahme von Mahlzeiten/Pausensnacks/Getränken gelten die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, kaltes Wasser ist ausreichend; entscheidend ist der Einsatz von Seife

    (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/)

  • Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz muss während des gesamten Aufenthaltes in der Einrichtung getragen werden. Dieser ist von den Kursleitenden und Kursteilnehmenden selbst mitzubringen und wird nicht von der Einrichtung gestellt.

Teil 2

Hygiene in der Einrichtung

Umgebungs- und Raumhygiene

Oberflächen, die von vielen Personen berührt werden können, wie z.B. Türklinken, Treppengeländer, Lichtschalter etc. werden regelmäßig desinfiziert. Bereiche mit Fenstern werden regelmäßig gelüftet. Vor dem endgültigen Verlassen der genutzten Räume ist zum Feierabend bzw. vor dem Verlassen des Raumes durch die Mitarbeitenden sicherzustellen, dass der Raum noch einmal gut durchlüftet wird. Telefone, Computermäuse und Tastatur sind von den Mitarbeitenden vor und/oder nach der Benutzung mit geeignetem Desinfektionsmittel zu reinigen. Zusätzlich soll ein geeignetes Flächendesinfektions-mittel angewendet werden.

Betreten von Räumen und Treppen

Insbesondere kleinere Räume, die von mehreren Personen benutzt werden dürfen grundsätzlich immer nur einzeln betreten werden. Das Warten vor dem Betreten der Räume erfolgt unter Beachtung der Abstandsregel. Gleiches gilt für die Benutzung von Treppen. Auch Treppen sollen möglichst nur einzeln betreten werden, damit der Mindestabstand gewahrt bleibt.

Persönliche Kontakte in der FABI

Verzicht auf Händeschütteln und weitere Berührungen

Besucher und Teilnehmende

Während der Pandemie werden die zugelassenen Teilnehmenden aufgefordert, sich beim Betreten des Hauses die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Zur Nachverfolgung müssen die Besucher*innen Name, Vorname, Adresse, Mailadresse und Telefonnummer hinterlegen. Diese Daten und/oder die Teilnehmerlisten müssen dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung sorgt für die digitale Dokumentation. Diese Dokumentation dient allein dem Auffinden und der Information von Kontaktpersonen im Falle einer möglichen festgestellten COVID-19-Erkrankung. Die Dokumentation ist drei Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten. Daten der Teilnehmenden sind in den Kurslisten erfasst. Personen, die Symptome einer COVID-19 Erkrankung aufweisen oder bei denen der Verdacht einer COVID-19 Erkrankung besteht, dürfen das Haus nicht betreten. Kursteilnehmende, bei denen eine COVID-19-Infektion bestätigt worden ist, melden sich umgehend telefonisch in der Geschäftsstelle, damit entsprechende Kontaktpersonen ermittelt und informiert werden können.

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen dem Gesundheitsamt zu melden.

 Teil 3

Testkonzept

Häufigkeit und Nachweis der Testungen:

Kursleitende und Kursteilnehmende, Besucher

Beim Betreten der FABI müssen alle Personen ab 14 Jahren eine Bescheinigung über einen negativen PCR- oder Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder den Nachweis über eine 2-fache Impfung oder Genesung vorlegen.

Gem. § 5a der Verordnung ist zu dokumentieren, dass die Personen getestet sind.

Vorgehen bei einem positivem Testergebnis

Kursleitende und Kursteilnehmende, Besucher

Dieser Personenkreis darf im Falle eines positiven Ergebnisses die FABI nicht aufsuchen und muss den Anweisungen des Testzentrums folgen. Zudem muss er die Einrichtung informieren.

 

Verfahren und Dokumentation

Kursleitende und Kursteilnehmende, Besucher

Gem. § 5a der Verordnung ist zu dokumentieren, dass die Personen getestet sind.

Die Verwaltungsmitarbeiterinnen dokumentieren den Nachweis der Kursleitenden vor Kursbeginn und der Besucher beim Betreten der Einrichtung.

Die Kursleitenden dokumentieren den Nachweis der Teilnehmenden und leiten diese an die Verwaltung weiter. Die hierfür benötigten Listen werden von der Verwaltung erstellt und den Kursunterlagen beigefügt.

Vor Kursbeginn dokumentieren die Kursleitenden bei Einlass die Bescheinigungen über ein negatives Testergebnis, bzw. die Bescheinigungen über eine 2-fache Impfung oder Genesung. Diese Dokumentation wird nach 4 Wochen vernichtet.

Die Kursleitenden senden ihren eigenen Nachweis über das negative Testergebnis oder eine 2-fache Impfung oder Genesung vor Kursbeginn per Email an anmeldung@fabi-nordhorn.de. Die Verwaltung dokumentiert den Eingang dieser Emails.

Die Daten werden digital gespeichert und nach 4 Wochen vernichtet.

Veröffentlichung des Hygienekonzeptes

Das Hygienekonzept wird auf der Webseite der FABI sowie im Haus veröffentlicht. Darüber hinaus wird es an alle Mitarbeitenden in digitaler Form, bzw. per Post zugeschickt. Die Verwaltung informiert im Auftrag der Fachbereichsleitenden die Kursleitenden und -teilnehmenden über das Hygienekonzept.

 

Nordhorn, 21.05.2021

    Sabine Ruelmann                                                                                           Petra Brinkers

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    Geschäftsführerin                                                                                      Sicherheitsbeauftragte